Nachtcachen der besonderen Art

Nachdem wir im Juli unseren ersten Nachtcache absolvierten, waren wir uns sicher das war nicht der letzte.

Logeintrag 10.7.2016: Kranichberg@night reloaded

Auch die Teams DieKrebse und Die Hennigs wollten nun ihren ersten Nachtcache angehen. Fürs erste entschieden wir uns für diesen. An den Parkplatzkoordinaten angekommen packten wir unsere Funzeln ein und begaben uns auf eine kleine Nachtwanderung. Am Start die erste Verunsicherung, aber nach ein bisschen hin und her entdeckten wir den ersten Reflektor. Wir waren auf dem Weg und konnten Zahl 1 und Zahl 2 auch gut finden. Allerdings hatten wir mit der Weggabelung so unsere Probleme, aber nach ein paar zusätzlichen Metenr gab es nur noch diese eine Möglichkeit und siehe da, wir konnten die nächsten Reflektoren wieder ausmachen. Nach ein paar tollen Nachtaufnahmen standen wir dann am Final und trugen uns in Logbuch ein. Am Auto angekommen, waren wir uns sicher, das war nicht der letzte.
Danke fürs zeigen, herführen und für unseren Cache Nr. 866 sagen DieKrebse
Zeit: 00:40

Dieser war recht kurz und einfach gestrickt, also genau richtig für den Einstieg.
Wenn man dann in der näheren Umgebung nach neuen Herausforderungen sucht, muss man schon ein weilchen fahren, aber an diesem kommt man dann definitiv nicht vorbei.

 

 

In der Nacht vom 16.9.2016 auf den 17.9.2016 sollte es dann soweit sein. Aus den Erfahrungen des ersten Nachtcaches gelernt, sind Taschenlampen zwar wichtig, aber nichts geht über eine Kopflampe.
Also noch schnell bei Amazon zugeschlagen.

Logeintrag NighT[131]TraiN

Nach einem langen arbeitsreichen Tag endete der Tag für die Teams DieKrebse und Die Hennigs nach ziemlich genau 24 Stunden in den heimischen Betten. Aber der Reihe nach.
Nach den jeweiligen Tagschichten erreichten wir den Fahrkartenschalter, dieser war natürlich wieder einmal verschlossen, also kämpften wir uns alleine durch das Dickicht des Fahrplans, lösten unser Ticket und mussten die letzten Meter zum Bahnsteig rennen. Wir hatten Glück. Die nette Dame an der Abfertigung des letzten Zuges nach Menzelstr. sah uns wohl in der Ferne und nun konnten wir doch noch in den Zug 131 einsteigen.
Kaum saßen wir, setzte sich der Zug auch schon in Bewegung. Um kurz danach zu stoppen. Wir sahen uns an. Signalstörung? Weichenstörung? Die Türen öffneten sich, wir schauten hinaus und nun erkannten wir die Störung. Kurzer Blickkontakt, heftige Armbewegungen und weiter ging die Fahrt durch die Nacht.
An der nächsten Haltestelle stoppten wir nur kurz, wagten einen Blick in die dunkle Nacht und erkannte in der ferne Signal K896.
Kurz darauf wunderten wir uns, warum gerade jetzt die Arbeiten des Tages liegengelassen wurden. Wurden die Bahnarbeiter gestört? Wir konnten nach etlichen Rätselversuchen, und Stellwerksbesuchen (einige waren verweist) die Weichen stellen.
Wir wurden im verlaufe dieser Nacht, das eine oder andere Mal schwerbelastet, mussten das eine oder andere Hindernis von der Strecke räumen, um dann in der Ferne Stimmen, leicht verhallend, wahrzunehmen, um dem Geheimnis des Zuges 131 ein Stück weit näher zu kommen. Es wurde klar, das es keine normale Heimfahrt in die Menzelstr. mehr war.
Während sich der Zug weiter durch die Nacht kämpfte, fanden wir einen Zettel unter einem der Sitze, wir lasen zwischen den Zeilen, nun fielen uns die Augen zu und wir wurden düster aus unserem Dornröschenschlaf gerissen. Wir vergaßen unseren gerade gelesenen Text, zählten 1+1 zusammen und kamen auf kein Ergebnis. Zunächst.
Wir sahen unsere Ausrüstung durch und siehe da, manchmal liegt das Gute doch so nah.
Nun geschah das, was passieren musste, aber in einem guten Team überdauerten auch diese Zeiten. Der Kreis schloss sich so langsam und am ende fanden wir dann die Verräterischen Unterlagen.
Wir haben das Geheimnis gelüftet. Zunächst.
Es stellte sich heraus, das es noch nicht die ganze Wahrheit war. Dieses lüfteten wir dann an einem anderen Ort.
Wir erreichten zwar nicht die Menzelstr., aber erlebten einen Nachtcache der besonderen Art. Damit die verräterischen Aufzeichnungen noch verräterischer werden, hinterlassen wir jede Menge Spaß und ein blaues, strahlendes Schleifchen.
Danke fürs zeigen, herführen und für unseren Cache Nr. 883 sagen DieKrebse
Zeit: 03:18

Logeintag NighT[131]TraiN : Bonus

Nach dem die verräterischen Unterlagen gesichtet wurden, wollten wir auch noch die restlichen Geheimnisse aufdecken.
Am Final des Hauptcaches starteten wir dann auch in unseren ersten Wherigo-Cache. Papa Krebs hatte so seine Probleme mit der Technik, also übernahm Mama Hennig die Führung und schlüpfte in die Rolle der Erzählerin.
Am Bonus angekommen punktete dann Papa Hennig und widmete sich dem richtigen Objekt. Es kehrte Ruhe ein, andächtig lauschten wir den nächtlichen Klängen, bevor wir uns unser Siegerbier am CM genossen.
Es war eine tolle Nacht, in einem tollen Team, an einem tollen Ort. Dafür ist die logische Konsequenz ein blaues Schleifchen zu hinterlassen.
Danke fürs zeigen, herführen und für unseren Cache Nr. 884 sagen DieKrebse
Zeit: 03:48

Fazit:
Ja es war ein langer Tag, aber jede Minute ab 21 Uhr hat sich gelohnt. Es ist ein Cache voller technischer Rafinnessen, und etlichen Aha-Momenten. Durch die Location (offenes Feld, wenig Wald) entsteht nicht so ein bedrückendes Gefühl wie beim ersten Mal. Der Adrennalin-Spiegel sorgt dafür, das man nicht müde wird. Man taucht in die Geschichte ein und mit jeder Station wird man weiter hineingesogen.
Ein Ausnahmecache. Danke an dieser Stelle an die Owner (auch wenn sie es wahrscheinlich an dieser Stelle nicht lesen werden)