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Der Name ist Programm

Roadtrip 2018

Roadtrip 2018

vom 12. Juli 2018 bis 26. Juli 2018

Die Route

Unsere Rundreise führte ins in folgende Städte bzw. Gebiete

  • Regensburg
  • Salzburg
  • Stubaital (Fulpmes und Umgebung)
  • Dinkelsbühl

Die Unterkünfte

  • Regensburg – Ibis Styles Regensburg
    • Das Hotel befand sich direkt am Rhein-Main-Donau-Kanal, 2,5 km von der historischen Altstadt von Regensburg entfernt und bietet kostenfreies WLAN, eine 24-Stunden-Rezeption und eine gute Anbindung an die Autobahn. Das Zimmer war mit Klimaanlage und einem schönen großen Bad mit Dusche eingerichtet. Abends unternahmen wir noch einen Spaziergang in die Altstadt zum Abendessen im Ratskeller, den Abend konnten wir an der Hotelbar ausklingen lassen.
  • Salzburg – Pension Karin
    • Die ruhig gelegene Pension befand sich im Stadtteil Nonntal, nur 1 km von der Altstadt von Salzburg entfernt. Das WLAN stand uns leider nicht zur Verfügung, wir bekamen keine Verbindung zu Stande. Der Kampf um die Parkplätze war groß. 3 Parkplätze stehen zur Verfügung, außerhalb der Pension kann auf der Straße, aber maximal 4 Stunden mit Parkscheibe geparkt werden. Das Zimmer war recht klein, aber wir waren ja eh die meiste Zeit unterwegs.
  • Fulpmes – Hotel Garni Hubertus
    • Das Hotel befand sich direkt am Festplatz in Fulpmes mit einer guten Anbindung an den Talbus und diversen Bars und Restaurants. Das Zimmer war angenehm groß mit einer kleinen Sitzgruppe und einem Balkon mit toller Aussicht auf den Elfer. Wir fühlten uns stets willkommen und pudelwohl
  • Dinkelsbühl – Hotel-Restaurant Piazza
    • Das Hotel befand sich sehr zentral in unmittelbarer Umgebung zum Münster. Das Zimmer lag im zweiten Stock, mit Blick in den seitlichen Hof und direkt über der Küche. Wir hatten einen Ventilator auf dem Zimmer, und bei offenen Fenster zu schlafen brachte den Lärm der Küche und der Nachbarn mit sich. Ein bisschen waren wir froh, wieder nach Hause zu fahren, da die Nächte sehr unruhig waren.

Tag 1 – Es geht endlich los

Unseren ersten Urlaub ohne unseren Sohn starteten wir am Morgen des 12.7 gegen 9:30 nach einem gemeinsamen Frühstück.

Die Fahrt zog sich bis zum Rasthof Frankenwald recht zäh, hatte man doch den Eindruck, von einer Baustelle in die nächste zu fahren. Am Rasthof angekommen, machten wir erstmal Mittag mit Salat, Salami und Käse aus der Hand.

Frisch gestärkt ging es nun zügig weiter und so erreichten wir Regensburg wie geplant gegen 16 Uhr.

Der Check-Inn verlief reibungslos und wir konnten schnell das Zimmer beziehen. Untergebracht waren wir im Ibis Styles Regensburg, das Zimmer war geräumig und die Dusche schön groß.

Nach den obligatorischen Zimmerfotos ging es in die Altstadt zum Abendessen. Wir entschlossen uns für den Ratskeller. Nicht besonders schön, der Biergarten im Hinterhof hatte noch Luft nach oben, aber das Essen war gut und zu Trinken gab es auch was.

Mit diesem schönen Einstieg in den Urlaub freuten wir uns auf die nächsten Tage.

 

Tag 2 – Transfer nach Salzburg

Beim Abendessen am Abend zuvor, entschieden wir uns den Weg nach Salzburg ohne Autobahn zu fahren. Auf Landstraßen sieht man mehr und läuft nicht Gefahr in eine unerwartete Vollsperrung zu gelangen.

Die Fahrt verlief dann auch Reibungslos und wir erreichten Salzburg gegen 14:30 Uhr.

Nun blieb noch genug Zeit die Altstadt zu besuchen und sich einen ersten Eindruck zu verschaffen.

Dieses Städtchen ist schon sehr übersichtlich und so haben wir an diesem Nachmittag und Abend schon einiges gesehen. Nach einem Abendessen im Sternbräu haben wir den weitern Verlauf auf dem Mönchsberg mit der Richterhöhe verbracht. Was für eine Ruhe. Hinauf ging es mit dem Mönchbergaufzug, hinab sind wir mit der einsetzenden Dämmerung dann gemütlich gelaufen.

Den Abend beschließen wollten wir beim Italiener um die Ecke, der Besuch entwickelte sich als Reinfall, aber auch diese Erfahrungen muss man wohl mal machen, also wurde noch die Minibar in der Pension geplündert, auch nicht teurer wie beim Italiener um die Ecke.

Tag 3 – Festung Hohensalzburg/Schloß Mirabell und etlichen Beifang

Nach einem guten Frühstück sind wir in Richtung Altstadt aufgebrochen. Zunächst ging es zur Festungsbahn um die Festung Hohensalzburg zu erreichen. Wir entschieden uns für das All-Inklusiv Ticket, und so verbrachten wir, entgegen den Zeitangaben in  einigen Reiseführern, gut 6 Stunden auf der Festung. Es gibt viel zu entdecken und den einen oder anderen schönen Ausblick zu genießen. Die Besichtigung der Fürstenzimmer war sehenswert, von dem magischen Theater waren wir ein wenig enttäuscht, was nicht heißen soll, das es nicht schön gemacht ist.

Wir ließen uns im Kräutergarten nieder (wollten wir doch hier noch etwas anderes finden), haben den Ausblick in einer der Gastronomien genossen und schossen das ein oder andere Selfie.

Auf einer der Aussichten bemerkten wir, das wir doch in einem Teil der Altstadt noch nicht waren, also beratschlagten wir die nächste Wegführung, sobald wir wieder die Talstation erreichen würden.

Wir machten uns also auf den Weg zu den Katakomben am Fuße der Festung im Friedhofbereich. Wir wurden überrascht und damit hätten wir nun nicht gerechnet. Wieder einmal brachte uns unser Hobby an einen Ort, den wir vermutlich so nicht besucht hätten. Wir flanierten weiter durch die Altstadt zum Makartsteg. Hier kämpften wir uns durch etliche Schlösser zum Erfolg durch, um kurz danach Schloss Mirabell zu erreichen.

Sehr schöner Schloßpark, der Marmorsaal ist kostenlos zu besichtigen. Nett aber mehr auch nicht.

Das Abendbrot und damit das Ende dieses langen und Ereignisreichen Tages begingen wir erneut auf dem Mönchsberg, diesmal aber in der Stadtalm, die sehr zu empfehlen ist.

Tag 4 – Schloss Hellbrunn

An diesem Tag stand Hellbrunn auf dem Plan, sind wir doch in den letzten Tagen gut vorangekommen mit den Hotspots der Stadt. Außerdem haben wir in der Unterkunft viel Gutes von Schloss Hellbrunn mit seinen Wasserspielen gehört, und so begaben wir uns an diesen magischen Ort.

Vor Ort angekommen, wurden wir im Kassenbereich auch gleich empfangen, mit den Worten „dann kann es ja gleich losgehen mit den Wasserspielen“. Wir wussten nicht so richtig was uns wohl erwartet, aber wir waren neugierig.

Wir wurden an Orte geführt voller Überraschungen, stand man richtig, blieb man trocken, ein Meter vor oder zurück, lief man Gefahr nass zu werden. Sehr lustig und mit etlichen Aha-Momenten gespickte Führung.

Danach liefen wir noch kreuz und quer durch den Schlosspark, einer Fotosafari folgend, leider nicht von Erfolg gekrönt, aber wir kamen an einem Steintheater vorbei, welches recht imposant war.

Wir merkten nun die Beine, Hüfte und Schulter und finalisierten diesen Abend im Lemonchilli, einer Urban Kitchen Bar, sehr leckere Süßkartoffel-Pommes.

Tag 5 – Transfer nach Fulpmes (Stubaital)

Für den Transfer ins Stubaital entschieden wir uns erneut für die Landstraße. Zunächst. Wir fuhren über Bruck an der Großklocknerstraße, Kaprun und Kitzbühel in das Stubaital, wobei wir ab Kitzbühel auf die Autobahn ausgewichen sind. Im Stubaital angekommen, fuhren wir zunächst durch das gesamte Tal zum Stubaier Gletscher um danach unsere Unterkunft in Fulpmes zu beziehen.

Nach einem kleinen Ortspaziergang und einem gemütlichen Abendessen im Dorfkrug, ließen wir den Tag auf unserem Balkon mit Blick auf den Elfer und Stubaier Gletscher ausklingen.

Tag 6 – Stubaier Gletscher

An diesem Tag und zur Eingewöhnung wollten wir mehr fahren als laufen, und da bietet sich so ein Tag am Gletscher geradezu an.

Das Team vom Stubaier Gletscher hat sich ebenso wie wir, dem Spiel Geocaching gewidmet und so hat das Team von der Talstation bis hinauf auf die Schaufelspitze eine kleine Runde gelegt. Somit konntet wir nebenbei auch noch unseren persönlichen Höhenrekord loggen, macht sich gut in der Statistik.

Bei unserem diesjährigen Aufenthalt kauften wir uns keine StubaiCard, stattdessen benutzten wir das Wochenticket für den Talbus (Zonensysthem) und unsere Beine, wollten wir doch viel wandern und in das Zillertal mit dem Auto.

 Der Tag am Gletscher war wie erwartend kalt und windig. Auch merkten wir wieder einmal wie dünn die Luft auf 3000m wird.

Der Besuch der Eisgrotte können wir unter „ganz nett“ verbuchen. Der Tross der Pfadfinder hat ganz schön genervt, zumal die Kids alles andere als respektvoll waren. Aber vllt ist das auch ein falsches Bild was man(n) von den Pfadfindern hat. 

Nachdem das lösen eines Wochentickets im Bus am Morgen nicht so einfach war, stiegen wir auf dem Rückweg in Neustift aus und wollten uns in der Touristeninformation nach den Möglichkeiten erkundigen, dort angekommen sagte man uns, das Ticket kann im Bus gelöst werden, unser Busfahrer wusste nur leider davon nichts. Die Touristeninformation in Fulpmes konnte uns dann am Ende ein Ticket erstellen, zum Preis von 25,50€ pro Person, gültig zwischen Mieders und Stubaier Gletscher.

Am Abend waren wir erneut im Dorfkrug.

Tag 7 – Wanderung entlang des Wilde Wasser Weges

Mit dem Wochenticket im Gepäck fuhren wir an Tag 7 erneut Richtung Gletscher und stiegen an der Haltestelle Sulzenauhütte aus, um den Wilde Wasser Weg talwärts zu folgen. Wir waren neugierig, wie weit wir diesem Weg folgen können und wollen.

Vorbei ging es am Grawa-Wasserfall, wo nach dem Ausbruch des Gletschersees 2017 die unterste Plattform weggespült wurde. Es wird eine neue entstehen, die ersten Betonpfeiler standen schon.

Der Weg direkt am Wasser lässt sich wunderbar laufen, und durch die Wassermassen geht ständig eine kühle Prise. Dazu diese grandiosen Ausblicke auf eine fantastische Bergwelt. Wir folgten dem Weg bis zur Haltestelle Nürnberger Hütte, dort entschieden wir uns, weiter den Schildern „Talwanderung“ zu folgen, der Weg führte uns durch einen schönen Wald, am Ortseingang von Ranalt warteten wir dann aber auf den Bus. Später im Hotel erfuhren wir dann, das es einen weiteren schönen Waldweg taleinwärts ab Ranalt gibt. Naja, vllt beim nächsten Mal, die Wanderung kommt auf die ToDo-Liste.

Zu Abend haben wir an diesem Tag im Hotel Hofer gegessen. Gut, aber nicht so schön wie im Dorfkrug, es gab auch kein WLan.

Am Abend gab es dann noch ein schönes Platzkonzert der Musikkapelle Fulpmes.

Tag 8 – Panoramaweg von der Bergstation am Elfer über die Pinninsalm nach Neder

Der Tag begann entspannt mit der Bergfahrt zum Elfer. Oben angekommen gönnten wir uns eine Zeit zum Beobachten der Paragleiter bei den Tandemsprüngen bzw. den Flugschülern bei Ihren ersten (?) Flugversuchen.

Über die neu errichtete Sonnenuhr ging es dann zunächst auf der Rodelbahn, später dann auf einem Bergpfad in Richtung Pinnisalm. Was für schöne Ausblicke.

Im weiteren Streckenverlauf überholte uns dann ein Pärchen, sie Blond, durchtrainiert und sportlich, er auch sportlich aber weniger durchtrainiert. An einer besonders schmalen Stelle mussten wir beobachten, wie er sich sichtlich mit der Höhe quälte. Hinter der nächsten Ecke lag er am Berg und Sie stand frustriert daneben. Auf nachfrage nach dem Befinden, erzählte er uns kurz von seiner Höhenangst und Ihrem Ziel der Innsbrucker Hütte, seine Entscheidung fiel aber auf umkehren, sehr zum Leidwesen seiner Partnerin.

In der Pinnisalm angekommen, gönnten wir uns eine kleine Erfrischung und eine Kleinigkeit zu essen, bevor es im Tal Richtung Neder weiterging.

Im nach hinein erfuhren wir, dass es 2014 in diesem Tal zu einem Angriff der Weidekühe gegenüber einer Wanderin mit Ihrem Hund kam, der tötlich für die Wanderin ausging. Ja es gab eine Menge Begegnungen mit Kühen, sind doch die Bauern von der Milchviehhaltung zur Mutterkuhhaltung übergegangen, weiterführende Info’s hält Tante Google bereit. Bei uns lief alles gut, obwohl auch uns die Kühe einen Teil des Weges verfolgten, wer weiß was diesen Kühen so alles wiederfährt von den Wanderern.

Der Weg nach Neder zieht sich gewaltig, vorbei an der Issenangeralm und dem geschlossenen Herzeben Almwirt (leider kein LP, stand doch ein Auto mit italienischen Kennzeichen davor), ging es im letzten Drittel recht steil in Richtung Tal, eine ganz schöne Herausforderung für die Unterschenkel und Knie.

Sichtlich erledigt, verbrachten wir das Abendbrot auf unserem Balkon, bei Tuck, Salami und Käse.

Tag 9 – Zu Gast bei König Serles

Uns zog es trotz Muskelkater wieder auf den Berg, diesmal die Serles. Der Plan war mit der Seilbahn hoch auf die Bergstation, rund um die Ochsenhütte ein wenig Cachen um dann entweder hinab zu fahren oder zu rodeln. Unsere Cache-Runde trieb uns bis nach Maria Waldrast. Etliche Dosen ließen wir links und rechts liegen, lagen Sie für uns doch teilweise zu weit vom Weg entfernt, was für Wald und Fauna ja nicht unbedingt optimal ist. Es war eine Menge los am Berg, sind doch die Wege recht familienfreundlich und für Kinder gut geeignet. Entsprechend fehlte ein wenig die Ruhe am Berg. Nach einer Rast in Maria Waldrast ging es zurück Richtung Bergstation, kündigte sich doch ein Gewitter an. Die Rodelbahn ließen wir bleiben, bildeten sich lange Schlangen am Start und auf der Strecke wurde mehr gestanden als gefahren. Immer diese Dauerbremser auf der Strecke, nehmen damit den anderen Leuten den Spaß am Rodeln. Schade aber überall dasselbe.

Nachdem leckeren Abendbrot am Abend vorher und dem einsetzenden Regen, machten wir es uns erneut im Hotelzimmer bei Salami/Schinken/Tuck und Käse gemütlich.

Tag 10 – Schloß Tratzberg

Der erste Regentag kündigte sich am Abend zuvor schon an. Wir nutzten die Zeit um uns ins Auto zu setzen und die nähere Umgebung abzuklappern. Ziel war eigentlich die Zillertaler Höhenstrasse. Aber zunächst begaben wir uns nach einem Tip aus unserem Hotel zum Schloß Tratzberg. Vom Parkplatz fuhr eine Bimmelbahn bis zum Schloß, so konnten wir unsere strapazierten Knochen ein wenig schonen. Die Führung durch das Schloß ist sehr zu empfehlen, recht kurzweilig und durch den Audio-Guide sehr informativ, eine Besichtigung ohne Führung ist aufgrund der baulichen Gegebenheiten nicht möglich.

Weiter ging es also in das Zillertal, aber schon bei der Auffahrt ab Ried wurde Liane als Beifahrer ganz mulmig und unwohl, also brachen wir vor der Maut-Stelle ab und fuhren wieder in das Tal hinab.

Schade, dieser Ausflug muss wohl in seiner Umsetzung noch ein wenig warten. Um den Tag doch noch zu retten, fuhren wir am Silberbergwerk in Schwaz vorbei, hier waren die Führungen aber alle ausgebucht und wir hätten auf die letzte Führung zwei Stunden warten müssen. Also gingen wir was essen und fuhren dann zurück in die Unterkunft.

Tag 11 – Kreuzjoch – Alpenpflanzenlehrpfad – Gipfelkreuz – Panoramaweg um das Kreuzjoch – Sennjochhütte

 Das Tag kündigte sich erneut mit vielen Wolken an. Wir entschieden uns mit der Bergbahn auf das Kreuzjoch bzw. in das Wandergebiet der Schlick 2000 hinaufzufahren. Um dann mal zu sehen wie sich das Wetter im Laufe des Tages entwickeln sollte. Es blieb bis zum Abend trocken und durch das Spiel der Wolken in den Bergen entwickelte sich eine sehr schöne Wanderung zur Sennjochhütte.

An der Bergstation angekommen machten wir uns auf, zur Aussichtsplattform „Stubaiblick“. Von dort hat man einen wunderbaren Ausblick auf das Stubaital, durch die Wolken zwar etwas getrübt aber wir hatten ja auch noch eine Dose zu finden. Nach kurzem Suchen fanden wir diese und konnten uns in das Logbuch eintragen.

Weiter ging es zum Alpenpflanzenlehrpfad, dieser führte uns hinauf zum Gipfelkreuz des Kreuzjoch. Unser erstes Gipfelkreuz wurde erreicht, wir fühlten uns wie Reinhold Messmer. 😊

Bestärkt durch dieses tolle Erlebnis, wollten wir nun auch noch die Sennjochhütte erreichen. Wir folgten den Schildern „Panoramaweg um das Kreuzjoch“, kurz noch mit unserer Karte abgeglichen und los ging es. Ein sehr schmaler Weg erwartete uns, der Blick in das Tal war durch die Wolken verdeckt, aber an manchen Stellen war es vllt gar nicht schlecht. Über einen kurzen aber harten Anstieg am Ende erreichten wir auch dieses Ziel der Sennjochhütte. Der Anstieg war recht ausgewaschen und man drohte wegzurutschen, aber es ging alles gut.

Nach einer sehr schmackhaften Jause, es gab selbstgemachten Kirschkuchen und einen Kaiserschmarrn, ging es wieder hinunter zur Bergstation.

Wir gingen dann den vermeintlich besseren Weg zurück zum Kreuzjoch, genossen dort noch ein wenig die nicht vorhandene Aussicht bei einem Bierchen und fuhren wieder in das Tal hinab.

Am Abend probierten wir dann die hotelnahe Pizzeria aus, es drohte immer wieder zu regnen und wir beschlossen uns ein Plätzchen drinnen zu suchen. Die Tische waren recht eng gestellt, und es viel auf, das die Gäste alle in einen kleinen Bereich des Gastraumes platziert wurden, obwohl die Gaststätte viel Platz bietet.

Am Nebentisch waren die ersten mit dem Essen fertig, da bekamen die letzten erst ihr essen. Bei uns lief alles gut, Essen war gut und die Getränke liefen. Es ist schon eine komische Atmosphäre gewesen, ob das die Hotelinhaber wissen?

Tag 12 – Transfer nach Dinkelsbühl

Da unsere Vignette an diesem Tag nicht mehr gültig war, fuhren wir über Innsbruck nach Garmisch-Partenkirchen um die Maut auf den Autobahnen und den Fernpass zu umgehen. Die Strecke war frei und wir haben gegen 16 Uhr Dinkelsbühl erreicht. Wie schon bei den anderen Transfers war auch auf dieser Strecke ein Teilstück gesperrt und wir mussten erneut eine Umleitung in Kauf nehmen. Das ist aber auch der einzige Nachteil, wenn man Landstraße fährt. Der Vorteil ist einfach, man sieht mehr und läuft nicht Gefahr in einen ellenlangen Autobahnstau zu gelangen.

Nach einem kurzen ersten Stadtrundgang und dem Umsetzen des Auto’s an einen Parkplatz außerhalb der Stadtmauern (man kann in Dinkelsbühl selber nur maximal eine Stunde parken), ließen wir den Abend im Hotelrestaurant (wieder ein Italiener) ausklingen. Die Parkplätze vor der Stadt sind kostenlos.

Tag 13 – Tore, Türme und Nachtwächter

Um die Stadt in der kürze der Zeit zu entdecken, wollten wir die Multi’s Dinkelsbühler Tore und Türme und Eine Runde um die Stadtmauer absolvieren. Diese Runden führten uns zum einen innen und zum anderen außen an der Stadtmauer einmal um die Stadt und ein bisschen kreuz und quer. Sehr schönes Städtchen wo wir gelandet sind. Am Abend dann die Ernüchterung das bei keinem der beiden der Checker auf grün springt, also Kontakt zu den Ownern aufgenommen und die Fehlersuche auf morgen verschoben.

Nach einem gelungenen Abendessen bei Spareribs und Flammkuchen im benachbarten Luis, nahmen wir am Nachtwächter Rundgang teil. Der war sehr schön gemacht, es gab zu trinken und wir lernten die Gasthäuser der Stadt, ein paar nette Info‘s kennen und haben schon gleich die nächste Location für den folgenden Abend ausgemacht.

 Tag 14 – Tore und Türme – die Fehlersuche

Um es vorweg zu nehmen. Die Fehlersuche blieb erfolglos, ein Owner reagierte schnell, aber hat offensichtlich nicht die richtigen Info’s und der andere reagierte gleich gar nicht. So blieb ein fader Beigeschmack, dazu kam, es sollte der bisher heißeste Tag des Jahres werden. In der Kaffeerösterei haben wir noch einen guten Kaffee genossen und zogen uns dann mit dem Ventilator auf das Zimmer zurück, um mit Hilfe Excels den Multis doch noch auf den Grund zu kommen. Selbst ein Großangriff auf den Checker brachte nicht den gewünschten Erfolg. Wie auch die anderen Nano-Dosen der Stadt, blieben diese für uns unentdeckt. Egal, wir haben dennoch viel von der Stadt gesehen. Am Nachmittag unternahmen wir dann noch einen Ausflug entlang der Romantischen Straße nach Rothenburg o. d. Tauber, um dann am Abend wieder in Dinkelsbühl unser Abendessen zu genießen. Das geplante Restaurant vom Vorabend nahmen wir dann doch nicht und gingen in die Sonne. Sehr schön aber die Franken sind leider nicht wirklich bemüht Geld zu verdienen mit Ihren Gästen. Ist schon eine komische Mentalität in diesem Landstrich Deutschlands, aber auch das machen unsere Roadtrips aus, viel sehen und kennenlernen.

Tag 15 – Rückreise oder die letzte Etappe

Nach einer unruhigen Nacht und einem guten Frühstück ging es wieder in Richtung Heimat. Unser Zimmer lag zum Hof, besser gesagt Nachteingang vom Hotel, über der Küche und unsere Fenster grenzten über Eck an das andere Hotelzimmer und gegenüber einer Wohnung mit direktem Blick in deren Küche.

Das Zimmer hatte keine Klimaanlage und so mussten wir bei geöffnetem Fenster schlafen. Das ist der Nachteil wenn man ein Hotel mit zentraler Lage bucht.

Die Rückreise lief bis kurz vor Beelitz recht ruhig, schon weit vor Beelitz kündigten dicke Rauchschwaden eine brenzlige Situation an. Bei Fichtenwalde brannte der Wald auf 50 ha und die Autobahn A9 in Richtung Leipzig war schon voll gesperrt, die Richtung Berlin war noch glücklicherweise offen und so konnten wir die Stelle ohne Stau passieren, im weiteren Tagesverlauf sollte sich die Situation verschärfen und die Autobahn wurde voll gesperrt. Wir hatten Glück und schlossen unser Tor gegen 16 Uhr wieder auf. Wir waren wieder zuhause.

Alles in allem war es ein schöner Urlaub, wir haben viel gesehen und erlebt, und wir sagt man so schön:

Nach dem Urlaub ist vor dem Urlaub.

Jahresausklang 2017

Wie die Zeit verfliegt, der letzte Eintrag aus 2016. Nun gut, das ist dann wohl der erste gute Vorsatz für das Jahr 2018.

Den Blog füllen.

Was ist dieses Jahr nicht alles passiert. War es ein gutes Jahr? War es ein schlechtes Jahr? Ich weiß es nicht. Es war ein Jahr mit vielen Höhen und Tiefen, zum Glück haben die Höhen gesiegt und somit kann man(n) mit einem guten Gefühl das alte Jahr abschließen, auch wenn eine tiefe Wunde bleibt. Die engsten Vertrauten wissen was ich meine.

Nachtcachen der besonderen Art

Nachdem wir im Juli unseren ersten Nachtcache absolvierten, waren wir uns sicher das war nicht der letzte.

Logeintrag 10.7.2016: Kranichberg@night reloaded

Auch die Teams DieKrebse und Die Hennigs wollten nun ihren ersten Nachtcache angehen. Fürs erste entschieden wir uns für diesen. An den Parkplatzkoordinaten angekommen packten wir unsere Funzeln ein und begaben uns auf eine kleine Nachtwanderung. Am Start die erste Verunsicherung, aber nach ein bisschen hin und her entdeckten wir den ersten Reflektor. Wir waren auf dem Weg und konnten Zahl 1 und Zahl 2 auch gut finden. Allerdings hatten wir mit der Weggabelung so unsere Probleme, aber nach ein paar zusätzlichen Metenr gab es nur noch diese eine Möglichkeit und siehe da, wir konnten die nächsten Reflektoren wieder ausmachen. Nach ein paar tollen Nachtaufnahmen standen wir dann am Final und trugen uns in Logbuch ein. Am Auto angekommen, waren wir uns sicher, das war nicht der letzte.
Danke fürs zeigen, herführen und für unseren Cache Nr. 866 sagen DieKrebse
Zeit: 00:40

Dieser war recht kurz und einfach gestrickt, also genau richtig für den Einstieg.
Wenn man dann in der näheren Umgebung nach neuen Herausforderungen sucht, muss man schon ein weilchen fahren, aber an diesem kommt man dann definitiv nicht vorbei.

 

 

In der Nacht vom 16.9.2016 auf den 17.9.2016 sollte es dann soweit sein. Aus den Erfahrungen des ersten Nachtcaches gelernt, sind Taschenlampen zwar wichtig, aber nichts geht über eine Kopflampe.
Also noch schnell bei Amazon zugeschlagen.

Logeintrag NighT[131]TraiN

Nach einem langen arbeitsreichen Tag endete der Tag für die Teams DieKrebse und Die Hennigs nach ziemlich genau 24 Stunden in den heimischen Betten. Aber der Reihe nach.
Nach den jeweiligen Tagschichten erreichten wir den Fahrkartenschalter, dieser war natürlich wieder einmal verschlossen, also kämpften wir uns alleine durch das Dickicht des Fahrplans, lösten unser Ticket und mussten die letzten Meter zum Bahnsteig rennen. Wir hatten Glück. Die nette Dame an der Abfertigung des letzten Zuges nach Menzelstr. sah uns wohl in der Ferne und nun konnten wir doch noch in den Zug 131 einsteigen.
Kaum saßen wir, setzte sich der Zug auch schon in Bewegung. Um kurz danach zu stoppen. Wir sahen uns an. Signalstörung? Weichenstörung? Die Türen öffneten sich, wir schauten hinaus und nun erkannten wir die Störung. Kurzer Blickkontakt, heftige Armbewegungen und weiter ging die Fahrt durch die Nacht.
An der nächsten Haltestelle stoppten wir nur kurz, wagten einen Blick in die dunkle Nacht und erkannte in der ferne Signal K896.
Kurz darauf wunderten wir uns, warum gerade jetzt die Arbeiten des Tages liegengelassen wurden. Wurden die Bahnarbeiter gestört? Wir konnten nach etlichen Rätselversuchen, und Stellwerksbesuchen (einige waren verweist) die Weichen stellen.
Wir wurden im verlaufe dieser Nacht, das eine oder andere Mal schwerbelastet, mussten das eine oder andere Hindernis von der Strecke räumen, um dann in der Ferne Stimmen, leicht verhallend, wahrzunehmen, um dem Geheimnis des Zuges 131 ein Stück weit näher zu kommen. Es wurde klar, das es keine normale Heimfahrt in die Menzelstr. mehr war.
Während sich der Zug weiter durch die Nacht kämpfte, fanden wir einen Zettel unter einem der Sitze, wir lasen zwischen den Zeilen, nun fielen uns die Augen zu und wir wurden düster aus unserem Dornröschenschlaf gerissen. Wir vergaßen unseren gerade gelesenen Text, zählten 1+1 zusammen und kamen auf kein Ergebnis. Zunächst.
Wir sahen unsere Ausrüstung durch und siehe da, manchmal liegt das Gute doch so nah.
Nun geschah das, was passieren musste, aber in einem guten Team überdauerten auch diese Zeiten. Der Kreis schloss sich so langsam und am ende fanden wir dann die Verräterischen Unterlagen.
Wir haben das Geheimnis gelüftet. Zunächst.
Es stellte sich heraus, das es noch nicht die ganze Wahrheit war. Dieses lüfteten wir dann an einem anderen Ort.
Wir erreichten zwar nicht die Menzelstr., aber erlebten einen Nachtcache der besonderen Art. Damit die verräterischen Aufzeichnungen noch verräterischer werden, hinterlassen wir jede Menge Spaß und ein blaues, strahlendes Schleifchen.
Danke fürs zeigen, herführen und für unseren Cache Nr. 883 sagen DieKrebse
Zeit: 03:18

Logeintag NighT[131]TraiN : Bonus

Nach dem die verräterischen Unterlagen gesichtet wurden, wollten wir auch noch die restlichen Geheimnisse aufdecken.
Am Final des Hauptcaches starteten wir dann auch in unseren ersten Wherigo-Cache. Papa Krebs hatte so seine Probleme mit der Technik, also übernahm Mama Hennig die Führung und schlüpfte in die Rolle der Erzählerin.
Am Bonus angekommen punktete dann Papa Hennig und widmete sich dem richtigen Objekt. Es kehrte Ruhe ein, andächtig lauschten wir den nächtlichen Klängen, bevor wir uns unser Siegerbier am CM genossen.
Es war eine tolle Nacht, in einem tollen Team, an einem tollen Ort. Dafür ist die logische Konsequenz ein blaues Schleifchen zu hinterlassen.
Danke fürs zeigen, herführen und für unseren Cache Nr. 884 sagen DieKrebse
Zeit: 03:48

Fazit:
Ja es war ein langer Tag, aber jede Minute ab 21 Uhr hat sich gelohnt. Es ist ein Cache voller technischer Rafinnessen, und etlichen Aha-Momenten. Durch die Location (offenes Feld, wenig Wald) entsteht nicht so ein bedrückendes Gefühl wie beim ersten Mal. Der Adrennalin-Spiegel sorgt dafür, das man nicht müde wird. Man taucht in die Geschichte ein und mit jeder Station wird man weiter hineingesogen.
Ein Ausnahmecache. Danke an dieser Stelle an die Owner (auch wenn sie es wahrscheinlich an dieser Stelle nicht lesen werden)

Übungsleiterwochenende des Familien-Sport-Vereins Oberhavel e.V.

Vom 9.9. bis zum 11.9 fand in Seebeck am Vielitzsee unser alljährliches Übungsleitertreffen statt.
Nach der Allgemeinen Anreise am Freitag abend mit lecker grillen und Erfahrungsaustausch, stand am Samstag dann ein abwechlugsreiches Programm auf dem Plan.
Los ging es nach dem Frühstück mit der Präsentation unseres Partners und Sponsors, der Continentale Bezirksdirektion Heike Bauske.
Im Anschluß beschäftigten wir uns in einer offenen Diskussionsrunde mit dem Thema Kindeswohlgefährdung, und im speziellen im Sportbereich. Wie können wir präventiv mit diesem sensiblen Thema umgehen? War die Fragestellung.
Nach dem Mittagessen bauten wir einen Frisbee-Parkour auf. Und jeder konnte in einem kleinen Wettkampf das Frisbee-Golf ausprobieren.
Am Nachmittag spielten wir noch eine Runde Völkerball, steht doch Anfang Dezember ein großes Völkerball-Turnier an.
Bevor es in die Abendgestaltung ging, wurden noch ein paar Zahlen und Aktivitäten des Vereins vorgestellt, Hauptaugenmerk da war die Einführung unserer neuen Vereinsapp inkl. neuem Internetauftritt.
Am Sonntag vormittag konnten wir uns mit Thai Chi auseinander setzen, bevor es nach dem mittag wieder nach Hause ging.

Pokemon jagen am International Geocaching Day

Geocaching Day 2016

Seit 2011 wird der jeweils dritte Samstag im August zum Internationalen Geocaching Tag ausgerufen.
Dieser Tag gilt als offizieller Feiertag der Geocacher-Gemeinde. An diesem Tag werden etliche Events veranstaltet. Logt man nun an diesem Tag einen Geocache erhält man ein Souvenir für seine persönliche Statistik.
Da wir nicht so die Eventgänger sind, haben wir eine kleine Runde in der Homezone gedreht und drei Tradis geloggt.

Mensch INGO Ernsthaft VI

Heute am International Geocaching Day eine kleine Runde in der Homezone gedreht und die neue Spur von Ingo wieder aufgenommen. Ein bisschen Frühsport und schon standen wir im Logbuch. Sehr schöne Bastelarbeit an dieser Stelle.
Danke fürs zeigen, herführen und für unseren Cache Nr. 880 sagen DieKrebse
Zeit: 12:41

 

GGGG

Nach zwei Anlaufstationen, wo wir nicht fündig geworden sind (die berühmten Tomaten wahrscheinlich) wollten wir an diesem Tag noch ein Erfolgserlebnis. Lass uns mal das vierte G suchen. Gesagt, getan. Tja wer die Logs liest, weiß zumindest was einen erwartet. Wir lasen sie nicht und dementsprechend wurde auf dem Weg reichlich gewettert. Also kämpften wir uns durch die üppige Vegatation zu den Koordinaten durch. Zum jetzigen Zeitpunkt ist egal von welcher Seite man sich nähert. Aber egal, im Erlebnisraum standen wir vor einer großen Dose (super, findet man selten in letzter Zeit – ganz klar Daumen hoch). Nachdem der Schreibkram erledigt war ging es Richtung CM zurück. Wir müssen unbedingt unsere ECA erweitern. 🙂
Danke fürs zeigen, herführen und für unseren Cache Nr. 881 sagen DieKrebse
Zeit: 14:07

 

Bei Neptun

Es gibt Caches die beschäftigen einen länger als erwartet. Dieser gehört definitiv dazu, um genau zu sein seit 3 Jahren. Entweder man war vor Ort und es herrschte reges Treiben (Angler,Jugendliche etc.) oder man wurde nicht fündig. Wir erhielten Tipps, die nach dem heutigen Fund sich als wertlos herausstellten. Heute war der Tag der Tage, mit einem neuem Tipp im Gepäck machten wir uns an die Suche. Erfolglos zunächst, dann entdeckte Papa Krebs am Boden eine Kugelschreiberspitze, jetzt waren es nur noch Minuten bis wir die Dose enttarnt hatten. Wer auch immer die Kugelschreiberspitze vor Ort verloren hatte, uns hat sie geholfen dieses Kapitel endlich zu schliessen.
Danke fürs zeigen, herführen und für unseren Cache Nr. 882 sagen DieKrebse
Zeit: 14:41

 

Im Anschluss parkten wir auf den Fischerparkplatz in Oranienburg und der weibliche Part der Krebse konnte auch noch ein paar Pokemon jagen. Wie man sieht geht auch beides. Hauptsache man ist an der frischen Luft.